Unser kleines Weinlexikon in Weinistgeil  will hier die wichtigsten Rebsorten Italiens einfach erklären. Wie Sie wissen bietet Italien eine große Vielzahl von Trauben an, die zu einfachen Landweinen bis zu Spitzenweinen verarbeitet werden. Viele der Rebsorten gibt es auch nur in Italien und werden hier schon seid tausend Jahren angebaut.

Einführung in die wichtigsten italienischen Rebsorten

Unser kleines Weinlexikon in Weinistgeil  will hier die wichtigsten Rebsorten Italiens einfach erklären. Sofern bietet Italien eine große Vielzahl von Trauben an, die zu einfachen Landweinen bis zu Spitzenweinen verarbeitet werden. Abgesehen von puren Weinen aus einer Traubensorte, entstehen interessante Varianten von Weinen durch die geschickte Mischung der Trauben. Diese Weine bezeichnet man in Deutschland als Verschnitt, was sich ziemlich negativ anhört. Zudem sind die besten Weine der Welt sehr häufig Gemische aus verschiedenen Rebsorten. Übrigens bezeichnet man diese Rebsorten-Mischungen in anderen Ländern auch als Cuvee. Folgerichtig hört sich das schon besser an. Allerdings spricht man von Cuvee auch in dem Moment, wenn man von einer Rebsorte verschiedene Lagen mischt.

Rebsorten

Die Rebsorten, die in Italien am meisten angebaut werden sind bei Rotwein der Sangiovese. Natürlich die Sangiovese Traube, denn das ist die italienische Traube. Die ganze Toskana ist voll damit. Dann mit einigem Abstand folgt nach Anbaufläche der Montepulciano. Achtung hier ist die Rebsorte Montepulciano gemeint und nicht der Vino Nobile di Montepulciano, der ja aus Sangiovese gewonnen wird. Bei Weißwein führt der Trebbiano gefolgt vom Catarratto aus Sizilien. Des weiteren macht man gerne noch die Unterteilung in die kontrollierten Herkunftsbezeichnungen IGT, DOC und DOCG und ordnet die Rebsorten eben diesen zu. In unserem Weinlexikon gehen wir da noch etwas genauer drauf ein und haben auch eine etwas detailliertere Liste der Anbauflächen und  Produktionsmengen nach Regionen und Rebsorten.

Cuvee – die Mischung von Rebsorten

Dementsprechend ist dies ein Handwerk, welches die Italiener bestens verstehen. Beispielsweise muss man sich vorstellen: Es gibt über 800 verschiedene Rebsorten in Italien. Folglich werden aus diesen vielen Traubensorten dann viele gute Weine erzeugt. Wichtig ist es über viele Jahrgänge hinweg eine durchgehende, hohe Qualität zu erhalten. Aus diesem Grund wird die Technik des Verschneidens verwendet. Somit wählen die Winzer beim Cuvee verschiedene Weine aus, die dann zu einem Cuvee zusammengeführt werden. Dementsprechend ist das Ziel das das Ganze deutlich besser schmeckt, als die einzelnen Weine allein. Als gutes Beispiel sind die Bordeaux Weine zu nennen, die in der Regel aus 3-5 verschiedenen Rebsorten bestehen. In Italien gibt es auch Cuvees, wie zum Beispiel ein Chianti oder die berühmten Supertoskaner. In der sogenannten „Neuen Welt“ wird diese Art des Weines als „blended“ bezeichnet. 

Trends

Allerdings gibt es auch einen Trend, von Winzern aus der Toskana, bei denen das Verschneiden verpönt ist. Man versucht das Maximum aus einer Rebsorte zu holen. Durch Produktion Lagerung, Reifung will man einen perfekten sortenreinen Wein herstellen. Beispielsweise das Weingut Montefili in Greve will das mit ihren Chianti classicos erreichen. Hier wird dann eben Sangiovese pur genossen. Dies hat zur Folge, dass einige dieser Weine nicht mehr ganz so süffig sind – man muss das mögen. Auch der berühmte Brunello di Montalcino wird sortenrein produziert. Desgleichen mit Barolo, der eine sortenreiner Nebbiolo ist. Bei diesen hochwertigen Weinen erlaubt die Vorschrift auch keine anderen Rebsorten. Ansonsten dürften sie sich auch nicht DOCG nennen.

Weitere Trends, die sich abgezeichnet haben ist der starke Zuwachs von Primitivo Anbaufläche und Ertrag, aber auch von Corvina, was wohl auf die stärke Nachfrage von Amarone, Ripasso und & zurückzuführen ist. Den Primitivo Trend sehen wir bei Weinistgeil auch und haben dementsprechend auch das Portfolio Schritt für Schritt erweitert. Auf der anderen Seite hat die Sangiovese Traube an Anbaufläche verloren, allerdings nicht in seinem Kerngebiet der Toskana. Auch ist der Anbau von Aglianico zurückgegangen. Eben dieser ist und bleibt eine Nichentraube, obwohl ich und auch viele Weinliebhaber diese edle Rebsorte sehr schätzen. Bei den Weißweinen bleibt der Chardonnay ein Dauerbrenner, der sich auch noch weiter in ganz Italien ausbreitet. Übrigens bieten wir ein nettes kleines Probierpaket „Chardonnay“ an. Dem gegenüber haben die beiden südliche Weißweinsorten Catarratto und Malvasia etwas verloren.