Unser kleines Weinlexikon in Weinistgeil  will hier die wichtigsten Rebsorten Italiens einfach erklären. Sofern bietet Italien eine große Vielzahl von Trauben an, die zu einfachen Landweinen bis zu Spitzenweinen verarbeitet werden. Abgesehen von puren Weinen aus einer Traubensorte, entstehen interessante Varianten von Weinen durch die geschickte Mischung der Trauben. Diese Weine bezeichnet man in Deutschland als Verschnitt, was sich ziemlich negativ anhört. In Wahrheit sind die besten Weine der Welt sehr häufig Gemische aus verschiedenen Rebsorten. Woanders bezeichnet man diese Rebsorten-Mischungen auch als Cuvee. Folgerichtig hört sich das schon besser an. Allerdings spricht man von Cuvee auch in dem Moment, wenn man von einer Rebsorte verschiedene Lagen mischt.

Dementsprechend ist dies ein Handwerk, welches die Italiener bestens verstehen. Beispielsweise muss man sich vorstellen: Es gibt über 800 verschiedene Rebsorten in Italien. Folglich werden aus diesen vielen Traubensorten dann viele gute Weine erzeugt. Wichtig ist es über viele Jahrgänge hinweg eine durchgehende, hohe Qualität zu erhalten. Aus diesem Grund wird die Technik des Verschneidens verwendet. Somit wählen die Winzer beim Cuvee verschiedene Weine aus, die dann zu einem Cuvee zusammengeführt werden. Dementsprechend ist das Ziel das das Ganze deutlich besser schmeckt, als die einzelnen Weine allein. Als gutes Beispiel sind die Bordeaux Weine zu nennen, die in der Regel aus 3-5 verschiedenen Rebsorten bestehen. In Italien gibt es auch Cuvees, wie zum Beispiel ein Chianti oder die berühmten Supertoskaner. In der sogenannten “Neuen Welt” wird diese Art des Weines als “blended” bezeichnet. 

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