Corvina ist eine italienische Rebsorte, aus dem Norden Italiens nämlich aus Venetien. Sie wird sehr selten reinsortig ausgebaut, sondern meist mit anderen regionalen Rebsorten verschnitten bzw. gemischt. Die Anbaufläche beträgt ca. 8000 Hektar. Es handelt sich um eine spätreifende Traube. Die Farbe des Weins aus der Traube ist tiefrot. Der Geschmack ist leicht und fruchtig sowie leicht säuerlich und leicht tanninhaltig. Man bemerkt einen Hauch von Bittermandel und an Ende auch Sauerkirsche. Die Bittermandel spiegelt sich dann auch in dem Namen des wohl wichtigsten Wein wieder, in dem Corvina genutzt wird: Amarone. Hier ist das italienische Wort “amaro” enthalten, was soviel wie “bitter” bedeutet.

Das besondere an dieser Traube, ist, wie und bei welchem Wein man sie verwendet. Die Corvina Traube ist die Grundlage für die berühmten Rotweine aus dem Veneto wie:

  • Amarone della Valpolicella
  • Ripasso
  • Recioto
  • Valpolicella
  • Bardolino

In der Kombination mit anderen Rebsorten bekommt man ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis. Diese Rebsorten sind:


Corvina Rebsorte
Die Rebsorte Corvina

Aber es sei auch der kleine Bruder der Rebsorte Corvina Veronese genannt: die Variante Corvinone Veronese. Diese ist zwar qualitativ nicht ganz so hochwertig und man baut ihn deutlich weniger an, aber er ist auch zu kleinen Teilen Bestandteil der oben genannten Weine.

Schaut man sich die Rebsorten des Amarone etwas genauer an, so ist genau vorgeschrieben, was enthalten sein darf und wieviel. Es müssen mindestens 45% des Weins aus Corvina bestehen. 5% müssen Rondinella Anteile enthalten sein. Die restliche Rebsorten müssen offiziell in der Region Verona zugelassen sein. 10% einer Rebsorte darf man nicht überschreiten.

Dementsprechend hat Weinistgeil auch Weine mit Corvina Anteilen in seinem Sortiment. Wir haben Amarone, Ripasso den kleinen Amarone oder auch Recioto und Valpolicella im Portfolio. Übrigens haben wir auch verschiedene Weine miteinander verglichen und in einem Blog darüber berichtet.