Der Primitivo ist ein Wein, der vorrangig im südlichsten Süden Italiens vorkommt, nämlich in Apulien. Urspünglich ein süßer Dessertwein, danach baute man ihn auch als trockenen Rotwein aus. Lange Zeit benutzte man ihn als Verschnitt für verschiedenste andere Weine Italiens. Der Primitivo Wein hat durch die starke Sonnenenstrahlung einen sehr kräftigen Charakter. Häufig haben die Weine 14-16% Alkohol. Einige Exemplare kann man auch gar nicht mehr als “trocken” bezeichnen, aber bewegen sich immer noch im Grenzbereich bis 12g/l Restzucker. Viele Primitivos würde ich jedoch schon als lieblich bezeichnen.

In den letzten Jahren hat es einen regelrechten Boom aus Primitivo Weine in Deutschland gegeben. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass der Wein wirklich leicht trinkbar ist, um nicht süffig zu sage. Weinexperten rümpfen regelmäßig die Nase, wenn jemand den Primitivo Wein ins Gespräch bringt, aber es gibt durchaus gute Primitivos. Auch ich trinke regelmäßig zu bestimmten unformellen Anlässen gerne ein Glas Primitivo.

Also nichts schlimmes. Die Edelform des Primitivos ist dann der Primitivo di Manduria, eben aus der Region Manduria. Dies ist eine DOC Variante und erfüllte eine Reihe von Qualitätskriterien, denen sich der einfache Primitivo nicht unterwerfen muß.

Wir bei “Weinistgeil” haben drei Weingüter mit den verschiedensten Primitivos im Portfolio. Das breiteste Portfolio bietet das Weingut Tenuta Giustini mit Landweinen bis hin zu in Barrique gereiften Primitvos. Dann ein neues Weingut mit hochwertigen Primitivos und ein sehr kleines Weingut, das einen preisgekrönten Primitivo anbietet.

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