Einleitung

Wie Sie sicher schon bemerkt haben, hat sich “Weinistgeil” auf italienische Rotweine spezialisiert. Zwar habe wir auch einige Weißweine im Angebot, aber der Fokus liegt klar auf Rotweine. Im folgenden möchten wir einige interessante Fakten über Rotwein teilen.

Allgemeinwissen

Wichtig zu wissen ist, dass die rote Farbe des Rotweins nicht aus dem eigentlichen Fruchtfleisch der Weintrauben stammt sondern nur aus der Haut der Beeren. Deswegen presst man die Trauben nicht und man verarbeitet den Saft weiter, sondern man verarbeitet die Schalen sowie manchmal auch die Stiele in dem Most.

Herstellung

In diesem Prozess bekommt der Rotwein seine Farbe und auch einen Teil seines Geschmacks, da sich dabei Tannine lösen und sich in dem Saft absetzten. Diese Phase kann zwischen 2 Tagen und 4 Wochen dauern und beeinflusst Geschmack und Qualität des Weines ganz entscheidend. Dies ist die Zeit der Gärung, die durch eine genaue Temperaturregulierung gesteuert werden kann. Auch mit der Höhe der Temperatur kann man den Wein wesentlich beeinflussen. Eine kühlere Gärung bringt mehr Fruchtaromen, eine wärmere Gärung macht den Wein Intensiver und arbeitet die Farbe stärker heraus. Will man Roséwein herstellen zieht man nach einigen Stunden oder Tagen einen kleinen Teil des Mosts ab und verarbeitet ihn weiter. Mit der Dauer kann man die Rosefarbe entsprechen variieren. Im normalen Rotweinprozess wird nun der Most weiterverarbeitet und entweder in Holzfässer, Tongefässen oder Stahltanks ausgebaut.

Qualität und Haltbarkeit

Ein wichtiges Thema ist die Reaktion dieses Lebensmittels mit Luft. Während aller Prozesse achtet man genau darauf, dass der Wein möglichst wenig mit Luft in Verbindung kommt, um zu vermeiden, dass der Wein umkippt und zu Essig wird. Einmal geöffnet sollte man den Wein innerhalb kürzester Zeit auch austrinken. Bei den Weinen, die “Weinistgeil” im Angebot hat, sollte das auch kein Problem sein.

Für professionelle Weinverkostungen oder Restaurants, die den Wein Glasweise ausschenken gibt es inzwischen Flaschenöffner, die mit einer dünnen, hohlen Nadel durch den Korken stechen, durch ein Gas den Druck erhöhen und so den Wein ausschenken können. Anschließend zieht man die Nadel heraus und der Korken verschließt sich wieder von selbst.

Die Vermeidung von Luft alleine reicht aber trotzdem nicht aus. In der professionellen Weinproduktion versucht man auch mit anderen Mittel das Verderben des Weins zu verhindern. Ein Mittel dazu ist die Zugabe von Schwefel bzw Schwefeldioxid. Dies macht man im Prinzip schon seit tausend Jahren. Dadurch erreicht man zwei Dinge: Einmal verhindert man die Oxidation und zum anderen hemmt man das Wachstum von Mikroorganismen. Die notwendige Konzentration der Zugabe hängt von einigen Faktoren ab. Ein Faktor ist zum Beispiel das Alter der Traube bzw. der Erntezeitpunkt. Traube, die sehr spät geerntet werden, also schon überreif waren, brauchen in der Regel mehr Schwefelzusatz, damit der Rotwein gut wird.

Weitere Methoden um den Wein haltbar zu machen, ist die Methode Wein länger im Holzfass, Barrique zu lagern. Ferner führt das Filtern von Wein ebenfalls zu eine besseren Haltbarkeit.

Rotwein
Quelle Wikipedia: Eine Rotweintraube

Rebsorten

Rebsorten gibt es mehr als man eigentlich denkt. Bei Weintrauben unterscheidet man grundsätzlich in Trauben, die für den verzehr bestimmt sind und Trauben, die für di Produktion von Weinen verwendet werden. Die eigentliche Weintraube ist dabei deutlich kleiner als die Esstraube. Insgesamt kennt man über 10000 verschiedene Traubensorten weltweit. Dabei verwendet man allerdings nur 1000 für Weinbau und Verzehr. Diese Traubensorten sind dann noch stärker durch die EU Herkunftsbezeichnungen reglementiert.

Darauf gehen wir später noch im Detail ein, da sich in jedem Land andere Bezeichnungen durchgesetzt haben und immer noch Bestand haben.

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