Weinlexikon
In unserem kleinen Weinlexikon erklären wir gängige und weniger bekannte Begriffe aus der Welt des Weins – von Rebsorten und Anbaugebieten über Appellationen bis zu Weiß-, Rot-, Rosé- und Schaumwein.
Die Welt des Weins – Thema für Thema erklärt
Wählen Sie ein Thema und tauchen Sie ein: kompakt erklärt, mit Fokus auf Italien und seine Weinregionen.

Anbaugebiete
Von Piemont über die Toskana bis Sizilien: die wichtigsten Weinregionen Italiens und was ihre Weine prägt.

Rebsorten
Nebbiolo, Sangiovese, Primitivo & Co.: autochthone Rebsorten Italiens und ihr typischer Charakter im Glas.

Appellation
DOC, DOCG oder IGT? So funktionieren die italienischen Herkunfts- und Qualitätsbezeichnungen.

Weißwein
Wie Weißwein entsteht, welche Stile es gibt und welche italienischen Weißweine Sie kennen sollten.

Rotwein
Maischegärung, Tannine, Ausbau im Holz: alles Wichtige über Rotwein und die großen Rotweine Italiens.

Roséwein
Zwischen Weiß und Rot: wie Roséwein hergestellt wird und warum er weit mehr als ein Sommerwein ist.

Hersteller & Winzer
Die Weingüter und Winzerfamilien hinter unseren Weinen – ihre Geschichte, ihre Philosophie, ihre Lagen.

Schaumwein & Sekt
Prosecco, Franciacorta, Spumante: Herstellungsverfahren und Unterschiede italienischer Schaumweine.

Glossar
Abgang, Barrique, Cuvée …: Fachbegriffe rund um Wein von A bis Z kurz und verständlich erklärt.
Wie lässt sich Wein einteilen?
Grundsätzlich kann man Wein auf verschiedene Arten kategorisieren. Die gängigsten Einteilungen im Überblick – alle Themen beschreiben wir ausführlich in unserem Weinlexikon.
Nach Weinart
- Stillwein
- Schaumwein
- Gespritete (aufgespritete) Weine
Nach Geschmack
- Süße: trocken, halbtrocken, süß
- Säure & Tannine
- Alkoholgehalt & Körper
- Aromen & Geschmacksnoten
Nach Rebsorte & Herkunft
Eine kurze Geschichte der Weinrebe
Wildreben, die traubenähnliche Früchte trugen, hat es schon gegeben, bevor der Mensch in die Geschichte eintrat. Davon zeugen fossile Traubenkerne, die rund 60 Millionen Jahre alt sind.
Die Reben wuchsen in den endlosen Wäldern, die damals die gemäßigten Zonen der Erde bedeckten. Um ans Licht zu kommen, mussten sie sich hochkämpfen: Sie entwickelten Ranken und konnten so an den Bäumen emporwachsen. Rebforscher nennen sie Vitis silvestris – die Waldrebe. Ihr Verbreitungsgebiet muss weit über die Grenzen der heutigen Anbaugebiete hinausgegangen sein. Sie wuchs zum Beispiel in Afghanistan und Ägypten, am Amur und im Mittleren Westen Amerikas, in der Karibik und in Mexiko. Allerdings war das Klima damals wärmer als heute.
Mit den Eiszeiten zog sich die Rebe in die gemäßigten Zonen zurück: in den Mittelmeerraum und nach Vorderasien. Doch kaum erwärmte sich die Erde wieder, breiteten sich die Reben erneut nach Norden aus. Im Gegensatz zu den heutigen Kulturreben war die wilde Waldrebe zweihäusig – es gab also rein männliche und rein weibliche Pflanzen. Für die Ausbreitung sorgten der Wind sowie beerenfressende Vögel und Säugetiere, die die Samen verbreiteten.
Im Weinlexikon erklären wir weitere wissenswerte Fakten über den Weinbau – etwa die Lese, Herstellungsprozesse, Anbauregionen und italienische Rebsorten – und erzählen von den Winzern und ihren Familien.
Häufige Fragen zum Wein
Was bedeuten DOC und DOCG auf italienischen Weinen?
DOC (Denominazione di Origine Controllata) und DOCG (… e Garantita) sind geschützte Herkunftsbezeichnungen mit festen Regeln zu Gebiet, Rebsorten, Ertrag und Ausbau. DOCG ist die höchste Stufe. Mehr dazu unter Appellation.
Wie entsteht Roséwein?
Roséwein wird in der Regel aus roten Trauben gekeltert, deren Schalen nur kurz mit dem Most in Kontakt bleiben. So nimmt der Wein nur wenig Farbe und Gerbstoffe auf. Details im Artikel Roséwein.
Was ist der Unterschied zwischen Schaumwein, Sekt und Prosecco?
Schaumwein ist der Oberbegriff für Weine mit Kohlensäure aus der Gärung. Sekt ist eine Qualitätsstufe des Schaumweins, Prosecco eine geschützte italienische Herkunftsbezeichnung aus Venetien und Friaul. Mehr unter Schaumwein.
Welche Rebsorten sind typisch für Italien?
Zu den bekanntesten zählen Sangiovese (Toskana), Nebbiolo (Piemont), Primitivo (Apulien), Nero d’Avola (Sizilien) und Corvina (Venetien). Einen Überblick gibt unser Artikel Rebsorten.
Vom Lesen zum Probieren
Theorie ist schön – Probieren ist schöner. Entdecken Sie italienische Bio-Weine direkt von kleinen Weingütern.
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