Und noch ein Brunello di Montalcino – Fagnani

Neben den bereits im vorherigen Blog vorgestellten Brunello di Montalcino, haben wir noch einen zusätzlichen Winzer in die Testgruppe aufgenommen. Den Brunello von Familie Fagnani. Dieser sticht auch schon von seinem Etikett hervor und weicht von den sonst so traditionellen Etiketten ab. Die Etiketten sind ein wichtiges unterbewusstes Kaufkriterium. Ganz besonders im Supermarkt oder eben beim Online-Handel ist es eines der ersten Eindrücke – man kann schließlich nicht rieche und nicht schmecken. Fagnani wagtes hier ein sehr modernes Design auf seinen hochpreisigen Wein zu kleben. Hier begibt man sich als Produzent immer auf den Balanceakt, dass das moderne Etikett nicht den hohen Preis repräsentiert. Allerdings ist es hier gelungen ein hochwertiges Etikett zu entwickeln, das auch den Konsumenten anspricht. Doch nun zum Wein.

Wir haben den Jahrgang 2015, Brunello di Montalcino DOCG probieren dürfen. Wie andere Brunellos, die wir getestet haben, ist dieser zum Glück nicht ganz so eckig und kantig, wie die Sangiovese Traube eben sein kann. Der Wein hat eine dunkelrote Farbe und hat eine typische Kirschen- und Veilchenfrucht mit Tanninen, die aber nicht zu stark sondern weich und ausbalanziert sind. Der Wein ist fein strukturiert und elegant. Er wird nach dem öffnen zusehends besser und besser …

Neben dem Flagschiff, dem Brunello, produziert das Weingut natürlich auch den Rosso di Montalcino. Ausserdem einen Merlot mit dem Namen “Anna”, sowie einen Gambassino IGT, den ich noch nicht probiert habe.

Zwar haben wir diesen Wein noch nicht in unserem Portfolio, aber er ist der nächste Kandidat, da er uns geschmacklich überzeugt hat. Aber wir sind eben auch nur ein kleiner Weinhandel, der am Ende priorisieren muss und das Portfolio gezwungenermaßen klein halten muss.

Landkarte der Brunellos
Quelle: Consorzio del vino Brunello di Montalcino

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