Es gibt eine ganze Reihe von begriffen im deutschen und italienischen, die sich um den Begriff Sekt, Schaumwein oder Perlwein drehen. Im Folgenden möchten wir diese Begriffe besser definieren und erklären. Ganz allgemein unterscheidet man zwischen Perlweinen und Schaumweinen.

Sekt:

Eigentlich bedeuten in Deutschland Sekt und Schaumwein das gleiche. Der Sekt wird auch als Qualitätsschaumwein bezeichnet. In jedem Fall gibt es für beide zwei wichtige Kriterien: a) die Kohlensäure entsteht natürlich. Entweder erreicht man dies durch Gärung in der Flasche, was sehr aufwendig ist. Dementsprechend ist der Schaumwein dann auch teurer. b) Gärung findet in Tanks statt. Die Kohlensäure wird immer noch natürlich erzeugt, aber das Verfahren ermöglicht es den Schaumwein oder Sekt in großen mengen herzustellen. Das zweite wichtige Kriterium ist der Druck, der so entsteht. Bei Schaumwein muss er zwischen größer als 3 bar sein.

Schaumwein:

Ein Wein, der sich von Perlweinen darin unterscheidet, dass er mehr als 3,5 bar Druck aufweißt und anders hergestellt wird. Anders als beim Perlwein wird die Kohlensäure natürlich erzeugt und nicht nachträglich in den Wein gepresst. Ein Schaumwein darf sich nur Schaumwein nennen, wenn auch mehr als 9,5% vol Alkohol enthalten sind.

Perlwein:

Einfacher Wein, der Kohlensäure enthält, die dem fertigen Wein zugeführt wird. Der Druck liegt dabei zwischen 1-2 bar. Der Perlwein gilt deswegen von der Qualität als etwas minderwertiger. Man beobachtet auch, dass wegen dieses Prozesses die Kohlensäure, relativ schnell dem geöffneten Wein entweicht. Man muss also schnell trinken.

Prosecco:

Unter Prosecco versteht man das italienische Äquivalent zu Sekt bzw Schaumwein. Allerdings gilt für den Prosecco eine Herkunftsbezeichnung. Ein Wein darf sich nur Prosecco nennen, wenn er aus dieser bestimmten Region Italiens in Venetien kommt und zu mindestens 85% aus der Gera Traube stammt. Im übrigen hieß diese Traube früher Prosecco wurde aber um Verwechselungen mit der Appelation zu vermeiden in Gera umbenannt.

Spumante:

Der Spumante ist die italienische Bezeichnung für Schaumwein. Hier gelten die gleichen Bedingungen an die Herstellerverfahren wie in Deutschland. Die Einteilung in die Geschmacksrichtungen sind ähnlich wie in Deutschland und variieren von extra brut, brut bis zu secco. Hier unterscheidet man die Bezeichnung abgängig vom Restzuckergehalt.

Frizzante:

Unter Frizzante versteht man die italienische Bezeichnung des Perlweins.

Cuvee:

Unter Cuvee kann man ganz unterschiedliche Dinge verstehen. Im Allgemeinen versteht man darunter Weine oder auch Schaumweine, die man nicht nur aus einer Rebsorte gewinnt. Auf Deutsch bedeutet dies dann Verschnitt, was sich nicht schön anhört. Trotzdem sind die besten Weine und Champagner dieser Welt Cuvees also Verschnitte. Dieser Verschnitt ist ein wichtiger Veredelungsschritt, der auch bei den großen Bordeauxweinen verwendet wird. Einige Italienische Schaumweinprodukte tragen die Bezeichnung Cuvee ganz am Anfang, um die hochwertige Qualität ihres Produktes zum Ausdruck zu bringen.

Champagner:

Champagner ist ein Schaumwein, der nur aus der Region der Champagne in Frankreich stammt. Nur diese Schaumweine dürfen sich so nennen. Die Methode zur Herstellung ist in der Regel die ausfwendige Flaschengärung. Diese Methode wird in Italien auch als “Metodo Classico” bezeichnet.

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